Bolivien

Bruder und Schwester in Not unterstützt derzeit fünf verschiedene Projekte in einem der ärmsten Staaten Lateinamerikas in den Bereichen soziale Gerechtigkeit, Ernährungssouveränität, Umwelt und Bildung.
 

EINIGE PROJEKTE MÖCHTEN WIR IHNEN HIER NÄHER VORSTELLEN

WASSERSPEICHER

für Gemüseanbau auf 4000m Seehöhe

Die Wasserversorgung ist im Hochland von Bolivien ein immer größer werdendes Problem. Die kargen Böden und später einsetzende Regenzeiten erschweren den Ackerbau. Kleine Sammelbecken können jedoch Abhilfe verschaffen.

In den Becken aus Beton wird Wasser aus naheliegenden Quellen geleitet sowie das Regenwasser aufgefangen. Dadurch haben Bauernfamilien selbst bei Trockenheit Wasser für Ihre Äcker und Tiere.

Mit einer Spende von 200,- Euro tragen Sie dazu bei, dass eine Bauernfamilie im Hochland von Bolivien die notwendigen Materialien und Arbeitshilfen zum Bau eines Wasser-Speicherbeckens erhält.

SCHMACKHAFTES

Futter für Lamas

Die Tiere der traditionellen Bauernfamilien im Hochland von Bolivien sind nicht selten unterernährt, da die bisherigen Anbaumethoden unzureichend sind. "Alfalfa" heißt eine Futterpflanze, die im Hochland von Bolivien gut wächst. Die grüne Pflanze ist eine Klee-Art und ein nährreiches Futter für Lamas, Schafe und Ziegen.

30 Kilo Saatgut werden im Zuge eines von Bruder und Schwester in Not finanzierten Projekts an Bauernfamilien im Hochland von Bolivien verteilt. Landwirtschaftliche Berater zeigen den Bäuerinnen und Bauern einfache Verbesserungen im Anbau und in der Lagerung des Lama-Futters "Alfalfa".

Mit einer Spende von 15,- Euro tragen Sie dazu bei, dass eine Bauernfamilie im Hochland von Bolivien ein Paket Alfalfa-Saatgut für Lama-Futter erhält und landwirtschaftlich beraten wird.

BESONDERS BETREUT

Ein kleines Haus in einer ungeteerten Seitenstraße von Ascención de Guarayos im Tiefland von Bolivien. Eine ungewöhnliche Schule, für bolivianische Verhältnisse. Hierher kommen Kinder, die besondere Betreuung brauchen und durch den Rost des „normalen“ Schulsystems fallen. Sie sind in ihrer mentalen Entwicklung verzögert oder weisen Verhaltensauffälligkeiten auf, manche leiden an Autismus, sind blind oder gehörlos. Der Staat zieht sich hier aus der Verantwortung, diese Kinder haben keinen Platz im regulären Schulbetrieb, werden ausgeklammert und bleiben ungeföhrdert. 

Während vormittags die älteren Kinder betreut werden, gehört der Nachmittag den Kleinsten. Die gelbe Farbe ihrer T-Shirts bringt etwas Fröhlichkeit in den kleinen Hinterhof, wo der Unterricht stattfindet.

Eine Lehrerin weist jeder und jedem den Platz an den beiden Tischen zu. Bunte Spiele werden ausgeteilt, Zahlenpuzzle und Malbücher sind dabei. Jedem der 15 Kinder mit ihren eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden ist zwar unmöglich, doch es sind kleine Fortschritte, die erreicht werden.

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