Bolivien

In einem der ärmsten Staaten Lateinamerikas unterstützt Bruder und Schwester in Not derzeit Projekte in den Regionen Altiplano/Oruro, Cochabamba/Sacaba und im Tiefland/Guarayos.
 

 

Schmackhaftes LAMAFUTTER

"Alfalfa" oder Ewiger Klee heißt die Futterpflanze, die aufgrund ihrer dicken und tiefen Wurzeln im kargen Hochland von Bolivien gut gedeiht. Die von der Subsistenzlandwirtschaft lebenden Familien bauen die grüne Pflanze, die zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört, zur Fütterung ihrer Nutztiere selbst an. Alfalfa ist nahrhaft, kommt mit Dürreperioden gut zurecht und ist daher das optimale Futtermittel für die Lamas. 

Im Zuge eines von Bruder und Schwester in Not finanzierten Projekts werden kleinbäuerliche Familien im Altiplano langfristig beim Aufbau und der Verbesserung ihrer Nutztierhaltung unterstützt.

Mit einer Spende von 20,- Euro unterstützen Sie eine kleinbäuerliche Familie mit einem Kilogramm Alfalfa-Saatgut. Damit kann eine Familie über Jahre hinweg schmackhaftes Lamafutter produzieren.

BERATUNG für Frauen

In der Region Cochabamba finden Frauen und ihre Kinder in einem Frauenhaus Zuflucht vor physischer und psychischer Gewalt sowie Missbrauch  – auch über mehrere Monate. Während ihres Aufenthalts nehmen sie psychologische Beratung in Anspruch und werden auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet:

Die Frauen erhalten Schulungen in unterschiedlichen Erwerbstätigkeiten. „Zuerst lernen sie den Umgang mit der Nähmaschine, dann beginnen wir mit einfachen Produkten und wenden uns dann den größeren, wie Rucksäcken oder Taschen, zu. Die Einnahmen pro Produkt werden prozentual unter den Frauen aufgeteilt,“ erklärt die Gruppenleiterin. Einige der Frauen schaffen es sogar, durch den Verkauf der handgemachten Produkte eine eigene Nähmaschine zu kaufen. Damit können Sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder bestreiten.

Mit einer Spende von 30,- Euro ermöglichen Sie einer Frau die psychologische Beratung für einen Monat.

BEWÄSSERUNG im Altiplano

Die Wasserversorgung im Hochland von Bolivien ist ein immer größer werdendes Problem. Die kargen Böden und später einsetzende Regenzeiten erschweren den Acker- und Gemüseanbau. Die Installation effizienter Bewässerungssysteme verschafft jedoch Abhilfe.

Aus naheliegenden Quellen wird Wasser gespeist, Regenwasser wird aufgefangen und gesammelt. Die Bewässerungsanlagen gewährleisten den schonenden und effizienten Einsatz der wertvollen Ressource in der Landwirtschaft. Dadurch haben kleinbäuerliche Familien selbst bei Trockenheit Wasser für ihre Äcker und Gewächshäuser.

Mit einer Spende von 150,- Euro ermöglichen Sie einer kleinbäuerlichen Familie die Installation einer Bewässerungsanlage. 

Ein schützender LAMASTALL

Durch die Haltung von Lamas können kleinbäuerliche Familien ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessern.
Doch die Tierhaltung auf 4000 Meter Seehöhe ist schwierig. Sogenannte Lama-Wasis, überdachte Stallungen mit umgrenzten Freilaufbereich, haben sehr zum Überleben der Tiere in der Region beigetragen.

Traditionell besteht ein Wasi aus Lehm und einem Strohdach, welches aufgrund der starken Regenfälle jedes Jahr gewechselt werden muss. Um den Lamas guten Schutz und einen komfortablen Rückzugsort zu bieten, werden die Lamastallungen aus festem und lehmverputzten Mauerwerk errichtet. Ein mit Gras unterfüttertes Wellblechdach schützt die Tiere vor extremer Witterung.

Mit einer Spende von 160,- Euro ermöglichen Sie einer Familie die Anschaffung eines überdachten und schützenden Lamastalls. 

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