Uganda

In diesem ostafrikanischen Land unterstützt Bruder und Schwester in Not insgesamt fünf laufende Projekte unter anderem in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, in der Zukunftsvorsorge für benachteiligte Kinder und in der ländlichen Entwicklung sowie Ernährungssouveränität.
 

EINIGE PROJEKTE MÖCHTEN WIR GENAUER VORSTELLEN

EIN GLÜCKSSCHWEIN

für eine Familie

Kinder aus verarmten Familien in der Region Mityana in Uganda haben oft keinen Zugang zu Bildung. Ein Ferkel ist eine einfache Starthilfe für einen besseren Weg in die Zukunft. Benachteiligte Familien erhalten ein Ferkel zur Aufzucht. Die in den Jahren darauf geborenen Jungtiere können verkauft und damit die Schulausbildung der Kinder finanziert werden.

Mit einer Spende von 35,- Euro wird die Anschaffung eines Ferkels für eine benachteiligte Familie in Mityana ermöglicht.

EIN BIENENSTOCK

für eine Familie

Der Norden Ugandas ist die ärmste Region Ugandas und von extremer Trockenheit sowie einem langjährigen Bürgerkrieg geprägt. Die Pfarre Loyoro im Norden Ugandas ist nicht nur ein wichtiger sozialer Treffpunkt für die Menschen. In einem Ausbildungsprogramm lernen Frauen produktiven Ackerbau sowie die Kunst der Imkerei. Der Honig bereichert die Ernährung der Familien, besonders der Kinder. Überschuss wird am lokalen Markt verkauft.

Mit einer Spende von 50,- Euro wird die Anschaffung eines Bienenstocks für eine Familie in Loyoro ermöglicht.

MILCHGELD = SCHULGELD

Im Südwesten von Uganda, in der Region Masaka leben 75% der Menschen von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Das Einkommen daraus reicht kaum für das Notwendigste, der Schulbesuch der Kinder ist bereits eine finanzielle Herausforderung.  Hilfe bringt die Anschaffung einer Milchkuh pro Familie. Die Kleinbäuerinnen und –bauern erhalten eine Kuh und lernen in Schulungen, wie das Tier zu halten ist sowie Futtermittel anzubauen. Die Milch deckt den Eigenbedarf der Familien, Überschuss liefern sie an die örtliche Molkereigenossenschaft. Mit dem Milchgeld ist es den Familien möglich, notwendige Ausgaben zu bezahlen, etwa Schuluniformen und Schulbücher für die Kinder.

FROHEN MUTES

Schon von weitem hört man das Gegacker von Hühnern. Die Tür des einfachen Ziegelstalles öffnet sich und Beatrice Nabisere begrüßt uns mit einem strahlenden Lächeln. In der Hand hält sie einen gelben Plastikbehälter voll gefüllt mit frisch gelegten braunen Eiern.
Beatrice kann nicht gehen, seit sie als Kind an Kinderlähmung erkrankte. Ihr Leben war nicht leicht, trotzdem hat sie zwei eigene Kinder großgezogen und ihnen eine Schulausbildung ermöglicht. So gut es eben ging als alleinerziehende Mutter mit einem Handicap. Seit ein paar Jahren erfährt Beatrice Unterstützung durch das „People with Disabilities Program“ (Programm für Menschen mit Behinderung) der Diözese Kiyinda Mityana. Beatrice Nabisere erhielt Baumaterial zur Errichtung eines Hühnerstalls sowie 200 Hühner und einen Rollstuhl. Seither kann sie ein eigenes Einkommen erwirtschaften.

Sie verkauft die Eier an Markthändler weiter und verdient so rund 70 Euro pro Monat. Voll Freude zeigt uns Beatrice ihre Hühnerschar, ihr Haus, den Garten, in dem sie mit Hilfe eines Mädchens aus der Verwandtschaft Kochbananen, Mais und Bohnen anpflanzt. Beatrice selbst hat an Selbstbewusstsein gewonnen. Im Gemeinderat setzt sie sich aktiv für die Anliegen von Menschen mit Behinderung ein.

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